In einem gemeinsamen Projekt haben das Start-up-Unternehmen Serva Transport Systems in Bernau am Chiemsee und das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfl uss und Logistik ein Fahrerloses Transportsystem entwickelt, mit dem Pkw automatisch geparkt werden können. Die frei fahrenden, flächenbeweglichen, in der Länge veränderbaren Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) mit Lasernavigation sowie Sensoren zur Vermessung der Pkw ermöglichen eine automatische Aufnahme und den automatischen Transport von Pkw. Die wichtigsten Vorteile des Systems, das in bestehende Parkhäuser eingebaut werden kann und keinerlei neue Infrastruktur erfordert, sind eine höhere Packungsdichte der Pkw und damit ein bis zu 60 % höherer Flächennutzungsgrad.
Fachbeiträge
Seit 1998 sind im Lübecker Hafen Transporteinheiten des finnischen Herstellers TTS Liftec Oy im Einsatz. Das sog. „Cassetten-System“ unterstützt die RoRo-Abwicklung von Forstprodukten, wie Papier und Zellulose. Inzwischen verfügt der Betreiber, die Lübecker Hafen- Gesellschaft (LHG) über mehr als 40 Einheiten. Sie ermöglichen optimal genutzte Laderäume, minimierte Ladezeiten und entsprechend kurze Liegezeiten der Schiffe. Weitere positive Folgen sind die höhere Sicherheit beim Handling der Güter, weniger Transportschäden und ein geringerer Wartungsaufwand.
Im vergangenen Jahr nahm die SMA Solar Technology AG, Weltmarktführer bei Photovoltaik- Wechselrichtern, ihr neues Logistikzentrum in Kassel in Betrieb. Dort bündelt und optimiert das Unternehmen seine Logistikprozesse zur Materialversorgung der Produktion. Als Generalunternehmer steuerte SSI Schäfer einen ausgewogenen Intralogistik-Mix aus manuell bedienten, teilautomatisierten und vollautomatischen Lagersystemen bei. Die Gesamtlösung erfüllt alle Ansprüche an höchste Flexibilität und Prozesssicherheit.
Die Vollert Anlagenbau GmbH, Schwerlast-Spezialist aus Weinsberg, liefert ein neues Intralogistiksystem für Blechplatinen bis 20 t zur Versorgung der Presslinien im Mercedes-Benz-Werk in Bremen. Neben einem weiteren Hochregallager (HRL) mit Regalbediengerät kommen auch zahlreiche Hubeinrichtungen, Lastumsetzer sowie Waggon- Rangiertechnik zum Einsatz.
Die mittelbaren und unmittelbaren Schädigungen an und aus der Berührung von Rad und Schiene führen vor allem bei hochbeanspruchten Kranen zu enormen Instandhaltungsaufwändungen. Dem Verschleiß an dieser Stelle liegen in jedem Fall Horizontalkräfte zugrunde, die noch zu weiteren Schädigungen an Kran und Kranbahn [1, 2] führen können. Die Ursachen sind vielfältig und sowohl am Kran, an der Kranbahn [3] wie auch im Kranbetrieb zu suchen. Neben nahezu gleichmäßig abgefahrenen Spurkränzen und Kranbahnschienen sind häufig auch nur einseitig abgefahrene Schienen feststellbar, wofür die gängigen Kran- bzw. Kranbahnnormen keine fertigen Berechnungsmodelle (wie z. B. für Schräglauf) bieten. Im folgenden Beitrag wird der Versuch unternommen, eine einfache theoretische Begründung für diese Beobachtung zu finden.
Die Analyse von dreidimensionalen Bilddaten bietet große Potenziale für die Automatisierung logistischer Prozesse. Beispielhafte Anwendungsgebiete sind Objekterkennungssysteme für die automatische Handhabung und Vermessung logistischer Objekte sowie Überwachung und Sicherheit. Das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA GmbH) arbeitet an der Entwicklung von 3D-Bildverarbeitungslösungen, die den spezifischen Anforderungen von logis tischen Fragestellungen entsprechen.
Alternative Antriebskonzepte sind seit Jahren Gegenstand zahlreicher Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die das Ziel haben, Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu reduzieren [1]. Im Bereich mobiler Arbeitsmaschinen gilt der hydraulische Hybridantrieb dabei als eine aussichtsreiche Lösung. Im Beitrag werden Aufbau und Erprobung eines kompletten hydraulischen Hybridantriebs mit Freikolbenmaschine am Beispiel eines 2,5-t-Staplers beschrieben.
Das innovative Lithium-Ionen- Energiesystem lifl ex der industrie automation Energiesysteme AG aus March bei Freiburg wurde auf der LogiMAT 2013 mit dem Preis „Bestes Produkt” ausgezeichnet. Es basiert auf Lithium-Eisen- Phosphat (LiFePO4/LFP) und bringt den Nutzern nachweisliche Vorteile hinsichtlich Energieeinsparung, Effi zienzsteigerung und Kostenoptimierung. Beim Einsatz in Flurförderzeugen ist lifl ex aktuell die überzeugendste Alternative zur Standard-Bleibatterie.
Für Arbeiten in der Höhe sowie in der Weite sind mittlerweile Hubarbeitsbühnen unverzichtbar. Richtig angewendet, stellen sie die sicherste Höhenzugangstechnik dar. Wichtige Voraussetzungen dafür sind u. a. die Beachtung wichtiger Sicherheitsregeln, ein ordnungsgemäßer Zustand und letztlich eine ausgebildete, verantwortungsbewusste Bedienperson. Während technisches Versagen als Unfallursache nur eine sehr geringe Rolle spielt, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen durch nicht bestimmungsgemäßes Verwenden, durch Bedienungsfehler und durch eine nicht standsichere Aufstellung des Geräts. Das zeigt, dass die Gefahren beim Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen sehr oft unterschätzt werden.
Im Mittelpunkt eines Forschungsvorhabens an der Technischen Universität Dresden stand die parallelkinematische Lösung für Arbeitsausrüstungen mobiler Arbeitsmaschinen. Am Beispiel des Radladers konnte mit der neuentwickelten Hexapod-Arbeitsausrüstung ein Adapter gefunden werden, der die Nutzung für unterschiedliche Aufgaben ermöglicht, ohne das Werkzeug zu wechseln (www.baumaschine.de/hexapod).
Im ersten Teil des Beitrags (s. H. 1-2/13, S.34 ff.) verwiesen die Autoren auf die Bedeutung der Energieeffi zienz für die Intralogistik- Ressourcen. Sie zeigten, wodurch der Energiebedarf und damit auch die Energieeffizienz bestimmt werden. Der vorliegende zweite Teil informiert über erste Ergebnisse von zwei aktuellen Forschungsprojekten in Stuttgart und Graz. Es geht vor allem darum, wie Messung, Analyse und Optimierung der Energieeffi zienz von Stetigförderern für Paletten und Kleinladungsträger (KLT) konkret umgesetzt werden.
Das Unternehmen Bauer Logistik- Systeme setzt in seinen neuen Autocon-Automatikkranlinien zum Transport von Druckzylindern Sicherheitstechnik von HIMA ein. Hierbei handelt es sich um das Data-Matrix-Wegmesssystem PCV80A, das eine sicherheitsgerichtete Erfassung der Position der Krane ermöglicht. Mit dem Sicherheitssystem kann selbst eine Lösung bis SIL 3/PL e unter Verwendung von nicht-sicheren Standard-Positionsgebern realisiert werden.
In der Praxis können verschiedene Ursachen zu einer Verdrehung der im Betrieb befi ndlichen Seile führen. Die Auswirkungen von diskreten Verdrehwinkeln auf die Lebensdauer laufender Drahtseile sind bisher jedoch unbekannt. Mithilfe der Ergebnisse aus einem an der Universität Stuttgart durchgeführten Forschungsprojekt lässt sich erstmals dieser Einfluss in Abhängigkeit vom Verdrehwinkel quantitativ bestimmen.
Auf der LogiMAT 2013 stellte die AFB Anlagen- und Filterbau GmbH & Co. KG aus Haiger ein neues Lastaufnahmemittel vor. Die wichtigsten Ziele bei der Produktentwicklung der Teleskopgabel D4/2, einer Weiterentwicklung der erfolgreichen D3/2, betrafen die Wirtschaftlichkeit, die Effizienzsteigerung sowie die Ressourcenschonung in der Intralogistik.
Energieeffi zienz ist und bleibt ein allgemeines Trendthema. Auch die Hersteller und Betreiber von Intralogistik-Anlagen müssen sich zunehmend mit der Analyse und Bewertung ihrer Ressourcen unter dem Aspekt der Energieeffi zienz befassen. Der Stand der Technik bietet jedoch bisher kaum Ansätze, wie Energieeffi zienz von Intralogistik-Ressourcen ermittelt, bewertet und vor allem vergleichbar gemacht werden kann. Anregungen soll der zweiteilige Beitrag geben. Die Autoren verweisen im ersten Teil auf die Bedeutung der Energieeffi zienz in der Intralogistik und zeigen, wie der Energiebedarf der einzelnen Ressourcen ermittelt und positiv beeinfl usst werden kann. Der zweite Teil informiert über Inhalte und Ergebnisse von zwei aktuellen Forschungsprojekten aus Deutschland und Österreich, die auf die Verbesserung der Energieeffi zienz von Stetigförderanlagen ausgerichtet sind.










