RFID-Systeme wie das RFI641 von Sick etablieren sich zunehmend als Kennzeichnungs- und Identifikationssysteme zur Verfolgung von Warenströmen. RFID-Leseportale sind an Knotenpunkten,
z. B. im Wareneingang oder im Warenausgang, häufig vielfältigen Störgrößen ausgesetzt, die die
Zuverlässigkeit, Eindeutigkeit und Gültigkeit der Lesung beeinträchtigen können. Mit dem von Dematic und Sick gemeinsam entwickelten Gemini-Gate, einem RFID-Leseportal mit integriertem Lasermesssystem LMS100, ist eine verlässliche Identifikation, Ortung und Verfolgung von Paletten bis in den Außenbereich und bis auf die Ladefläche eines Lkw oder einer Wechselbrücke möglich.
Fachbeiträge
Im niederländischen Duiven hat ein sehr innovatives Unternehmen der Intralogistik seinen Sitz. RSW IP BV entwickelt, produziert und implementiert u. a. Lagen-Depalettierer- und Misch-Palettierer-Systeme
für Warenumschlag und Distribution. Weltweit konzentriert sich RSW auf den Markt von schnell drehenden Konsumgütern, sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich. Anwender der meist patentierten RSW-Lösungen sind Produktions- und Handelsunternehmen sowie Logistikdienstleister, die ihre logistischen Prozesse und Abläufe optimieren wollen.
Die Dynamik moderner Produktions- und Distributionssysteme erfordert eine flexible und adaptive Intralogistik. Am Lehrstuhl für Maschinenelemente und Technische Logistik (MTL) der Helmut-Schmidt-
Universität Hamburg wird mit der Gleitförderung eine neue Materialflusstechnologie entwickelt, die
unterschiedliche Fördergüter handhaben und alle grundlegenden logistischen Funktionen durchführen
kann. Ausgestattet mit plug-and-play-fähigen mechatronischen Schnittstellen, ergibt sich ein Bausteinsystem aus dezentral gesteuerten Gleitfördermodulen, mit denen sich schlanke und dynamische Materialflussprozesse gestalten lassen.
In Produktions- und Logistikbereichen gewinnt Automatisierung unter dem Aspekt der Kostenoptimierung zunehmend an Bedeutung. Aufgrund immer schnellerer Veränderungen im Produktionsablauf kann auf Flexibilität jedoch nicht verzichtet werden. Eine von Siemens entwickelte innovative Lösung zur autonomen Steuerung von Transportfahrzeugen ermöglicht nun die effiziente Automatisierung von Transporten, für die heute noch Personal notwendig ist – selbst bei Einzelfahrzeugen.
Wie auf der CeMAT 2008 zu sehen war, hat die Jungheinrich AG mit dem Modul „RFID-Lagernavigation“ die Anwendung der Transpondertechnologie für die aktuelle Kombistaplergeneration um einen zusätzlichen Baustein erweitert. Das im Jahr 2007 vorgestellte Fahrzeug EKX war der erste Schmalgangstapler, der die RFID-Technik auf breiter Basis für das Staplermanagement, d. h. für Bodensteuerung und Kommunikation mit dem Lagerumfeld, nutzte. Mehr als 1000 Fahrzeuge sind mittlerweile im Einsatz und die Technologie hat sich erfolgreich etabliert. In einem ersten Erfahrungsbericht werden Funktionsweise, Möglichkeiten und Vorteile dieses Steuerungssystems kurz zusammengefasst.
Reibungslose Abläufe in einem Logistikzentrum – Waren einlagern, kommissionieren und zum Versand bereitstellen – werden hauptsächlich durch sicher beherrschte Flurförderzeuge bestimmt. Doch schon ein kurzer Moment fehlender Aufmerksamkeit des Fahrers kann dazu führen, dass ein Stapler mit einer Regalstütze kollidiert oder ein beladener Handstapler eine Fachbodenanlage rammt. In einer solchen Situation steht der Lagerbetreiber vor schwierigen Fragen: Hat der Unfall die Stabilität der Regalanlage negativ beeinflusst? Ist die Sicherheit für die Mitarbeiter im Lager weiterhin garantiert? Damit das Ausmaß von Schäden an Lagersystemen kompetent bewertet werden kann, bietet die Arnsberger Meta-Regalbau GmbH & Co KG seit November 2008 spezielle Schulungen zum Thema „Regalsicherheit“ an.
An der TU Chemnitz wird das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt „InnoZug“ bearbeitet. Eine Gruppe junger Nachwuchswissenschaftler beschäftigt sich intensiv mit der Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger Zug- und Tragmittel in Leichtbauausführung. Ausgangspunkt sind experimentelle Untersuchungen hochfester Faserseile sowie Versuche zur Einarbeitung sensorischer Elemente in textile Strukturen.
Der schweizerische Logistikdienstleister Lagerhäuser Aarau hat im Jahr 2005 ein neues automatisches Hochregallager (HRL) in Betrieb genommen. Das zusammen mit der Jungheinrich AG Schweiz realisierte Projekt sollte eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit aller Produkte sicherstellen. Darin sowie in der Zugriffsgeschwindigkeit liegt heute ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Das automatische HRL besteht aus sechs Kommissioniergängen, die sich neben fünf Regalbediengerätegassen befinden. Ein besonderes Highlight des Lagers ist die auftragsbezogene Geschwindigkeit, mit der die Fördertechnik arbeitet.
Am 19. September 2008 trafen die restlichen vier der fünf neuen Twin-Fourty-Containerbrücken für den Liegeplatz 2 am HHLA-Container- Terminal Burchardkai (CTB) auf dem Seeweg von China in Hamburg ein. Hersteller der leistungsfähigen Umschlaganlagen ist die Shanghai Zhenhua Port Machinery Co. Ltd. (ZPMC). Der folgende Bericht beantwortet die Frage, wie sichergestellt wird, dass der Bau dieser Großgeräte am Produktionsstandort von ZPMC auch nach den Vorgaben des Kunden erfolgte, und gibt einen kleinen Einblick in die Arbeit der Experten von HPC.
Das Aluminium-Systemhaus Kawneer stellt seine Krane nach und nach auf die Funksteuerung DRC MP von Demag Cranes & Components um. Damit profitiert das Unternehmen von robuster Technik, störungsfreier Datenübertragung sowie von mehr Sicherheit und Produktivität. Weitere Vorteile liegen in der komfor - tablen Bedienung und in geringeren Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Im neu errichteten Packing Center des Güterverkehrszentrums (GVZ) Bremen sind 26 Gabelstapler von Mitsubishi im Einsatz. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Lkw zu entladen und die angelieferten Exportgüter in bereit stehende Seecontainer zu stauen.
Nach einer Realisationszeit von weniger als einem Jahr konnte der Büroausstatter Topdeq den Erweiterungsbau seines europäischen Zentrallagers im hessischen Pfungstadt in Betrieb nehmen. Generalunternehmer MLog Logistics vervielfachte in dieser kurzen Zeit mit acht neuen Gassen dessen Kapazität und sorgte zum Abschluss auch noch für einen schnellen Hochlauf des Lagers: Nach nur vier Wochen betrug der Füllgrad im Sonderpalettenbereich für Sperriggüter schon über 50 %, bei den Europaletten sogar schon 85 %.
Globale Nachfrage, hohe Qualitätsstandards und individueller Bedarf erfordern ausgeklügelte Verfahrens- und Produktionstechniken. Folglich müssen auch die einzelnen Komponenten der Lagersysteme effizient und zeitnah an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Kompakt und auf engstem Raum steigern 33 Lean-Lifte des Lagersystem-Experten Hänel die Prozessqualität der zentralen Teileauslieferung der BMW Group in Dingolfing. Mit der Vertikaltechnologie werden im „Dynamischen Kleinteilelager“ alle Abläufe präzise und zuverlässig gemeistert.
Im Rahmen eines Modernisierungsprojektes von Stahl CraneSystems am Bundeswehrstandort Fritzlar überzeugte HBC-radiomatic mit einem intelligenten Funksteuerungskonzept für zwei historische Fachwerkkrane.
Um das Leistungspotenzial der Mitarbeiter im Lager optimal umzusetzen, müssen die Stapler bis ins kleinste Detail durchdacht und genau auf die Einsatzanforderungen abgestimmt sein. Für ein Unternehmen wie Crown, das bis zu 85 % der in den Staplern verbauten Teile selbst entwickelt und fertigt, stellt das kein Problem dar. So konnte auch die neue Generation der Schubmaststapler- Baureihe ESR 5000 mit Tragfähigkeiten von 1400 kg, 1600 kg und 2000 kg (Lastschwerpunktabstand 600 mm) sowie mit Hubhöhen von 4400 bis 12000 mm ganz gezielt hinsichtlich der Kriterien höhere Umschlagleistung, mehr Effizienz und weniger Ausfallzeiten optimiert werden.







