Entmagnetisierungsanlage auf Förderbändern

Entmagnetisierungsanlage auf Förderbändern

Fehlerhafte Schweißnähte, schneller Verschleiß, Messfehler, erhöhtes Staubaufkommen – häufig werden solche Probleme durch den Restmagnetismus in Werkstücken verursacht. Das deutsch-französische Unternehmen Burlat Magnetsysteme aus Mecklenburg-Vorpommern hat nun einen Tunnel-Entmagnetisierer entwickelt, der solche negativen Folgen magnetischer Aufladung ausschließen soll.

In enger Kooperation mit dem Förderbandspezialisten Geppert-Band GmbH ist eine Anlage entstanden, die sich insbesondere für die dauerhafte Integration in Produktionsabläufe mit hohem Automatisierungsgrad eignet. Daneben war den Anlagenbauern ein hohes Maß an Stabilität wichtig, da Werkstücke von unterschiedlichster Beschaffenheit die Anlage durchlaufen.
Ergebnis der Zusammenarbeit ist das Entmagnetisiergerät vom Typ DTA, das standardmäßig bis zu einer Breite von 550 und einer Nutzhöhe von 450 Millimetern lieferbar ist. Die passende Förderbandkomponente von Geppert-Band – bestehend aus nicht aufladbarem Aluminium – wird im Normalfall innerhalb von 24 Stunden auf Maß produziert. Zudem können Tunnel, Band und zusätzliche Sensoren zentral gesteuert werden, wodurch sich der Automatisierungsgrad beim Bearbeitungsprozess zusätzlich forcieren lässt. Durch spezielle Nutsteine an den Seitenführungen kann das Förderband um weitere Komponenten ergänzt werden, zum Beispiel mit einer Beleuchtung, einem Sensor oder einer Säuberungseinrichtung.

Förderbänder