Grundsteinlegung für Versuchshalle
(Bild: IML)
Anlässlich der Kuratoriumssitzung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) im Mai 2010 in Dortmund, legten Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter und Herrmann Krog, Vorsitzender des Fraunhofer-Kuratoriums und Logistik-Vorstand der Audi AG in Ingolstadt, den Grundstein für die neue Versuchshalle "Zellulare Fördertechnik".
Mit einer Gesamtinvestition von 5 Mio. € soll auf einer Fläche von gut 1 000 m² eine in Deutschland einzigartige Versuchs- und Forschungseinrichtung entstehen. Prof. ten Hompel ist der Initiator des ambitionierten Projekts. Er prognostiziert: "Die ergebnisse unserer Forschung werden der Wirtschaft mittelfristig Rationalisierungspotenziale im zweistelligen Prozentbereich erschließen."
Die Zellulare Fördertechnik ist die Antwort des Fraunhofer-IML auf dem immer lauter werdenden Ruf der Industrie nach Flexibilität. Das Institut hat sich dabei vorgenommen, die gesamte innerbetriebliche Materialflusstechnik durch einen Schwarm kleiner, autonomer Fahrzeuge zu ersetzen, die wie die Zellen eines Organismus zusammenarbeiten und jeden Behälter individuell zum Ziel transportieren.
Ein Team aus Maschinenbauern, Informatikern und Logistikern arbeitet daran, dass noch in diesem Jahr der Betrieb in der neuen Halle aufgenommen werden kann. Auf der CeMAT 2011 sollen die ersten Ergebnisse in Form einer industriereifen Anlage zusammen mit dem Ausrüstungspartner und Intralogistik-Spezialisten Dematic vorgestellt werden.










