Produktmeldungen
Die Smart Kamera LSIS 462i der Leuze electronic GmbH + Co. KG mit Hauptsitz in Owen wurde nun mit einer Messfunktion ausgestattet und damit weiter in Richtung Komplettsystem getrimmt. Die neue, auf Kantenantastung basierende messende Funktion ermöglicht das sichere und reproduzierbare Erkennen und Vermessen unterschiedlicher Strukturen. Damit bietet die Kamera neben BLOB-Analyse und Code-Lesung nun auch die Möglichkeit zur Messung von Abständen und geometrischen Formen, wie Kreisen, Linien und Kanten – bei hoher Erkennungszuverlässigkeit und unter einer einzigen Bedienoberfläche.
Der neue Flexi-Hubwagen der Karl H. Bartels GmbH aus Horst ist ideal zum Transport von Kisten, Tresoren, Werkzeugmaschinen oder Schränken. Auch Tonnen, Behälter oder Paletten können mit dem breitenverstellbaren Helfer optimal befördert werden. Er kommt dort zum Einsatz, wo Stapler oder normale Hubwagen an ihre Grenzen stoßen. Der Hubwagen basiert auf einer Stahlkonstruktion. Die zwei Fronträder verfügen über einen Durchmesser von 75 mm und die beiden Lenkrollen von 125 mm.
Cabka-IPS, Anbieter von nachhaltigen Kunststoff-Paletten und -Behälter, hat seine bewährte Containerpalette erweitert. Damit ist sie neben den bisherigen Abmessungen von 1100 mm x 1100 mm (Nest C5) jetzt auch in 1140 mm x 1140 mm (Nest C5.2) erhältlich. Die große Nest C5.2 z. B. ist als nestbare Palette mit neun Füßen oder als Version mit sechs anklipsbaren Kufen erhältlich. 15 gestapelte Leerpaletten sind gerade mal 1 m hoch. Bei der Lagerung sowie beim Leertransport ermöglicht das eine hohe Ladungsverdichtung, was wiederum die Zahl der Fahrten und damit den CO2-Ausstoß sowie die Frachtkosten reduziert.
Unter dem Produktnamen Liebherr Simulations (LiSIM®) bietet der weltweit agierende Spezialist für Hafentechnik auch maritime Kransimulatoren zur Ausbildung von Kranfahrern an. Basierend auf Originalsoftware und -hardware, sind die Simulatoren für Container-Verladebrücken, gummibereifte Stapelkrane, Hafenmobilkrane und Offshorekrane eine zeit- und kostengünstige Lösung, denn der normale Umschlagbetrieb wird durch das „Trocken-Training“ nicht gestört. Die Nutzer von LiSIM® können ihre Fähigkeiten mithilfe des Simulators signifikant und nachhaltig verbessern.
Neben ihren Standard-Flachformhubtischen der Baureihen FE und FCE stellt die Flexlift Hubgeräte GmbH aus Bielefeld mehr und mehr Sonderlösungen von Hubtischen her. Für einen deutschen Automobilbauer konstruierte und fertigte Flexlift beispielsweise einen speziellen Tandem-Flachformhubtisch mit einer Grundbauhöhe von 150 mm. Im Presswerk für Karosserieteile sind mit den vorhandenen Kranen nicht alle Arbeitsplätze und Montagepositionen erreichbar. Die bis zu 8 t schweren Bauteile bzw. Werkzeuge müssen zu Reparaturen und Nacharbeiten aus dem Bereich der Pressen gebracht werden. Der Tandem-Hubtisch (zwei parallele Scheren) wurde auf einem Längsfahrwerk montiert, das den Hubtisch einschließlich Werkzeug rd. 3 m aus dem Bereich der Presse fährt.
In Hamburg-Wilhelmsburg wird ein ehemaliger Flakbunker aus dem zweiten Weltkrieg saniert und zu einem regenerativen Kraftwerk mit Großwärmespeicher ausgebaut, das ein nahegelegenes Wohnviertel mit Wärme und Energie versorgt. Für den Einbau eines Schornsteins musste auf dem Dach des Bunkers eine Öffnung in der Betondecke hergestellt werden. Die Arbeiten waren innerhalb von vier Wochen zu erledigen. Das ausführende Unternehmen, die Kurt Klingspohn Spezialabbruchges. mbH aus Tostedt, musste die 3,70 m dicke Decke auf einer quadratischen Fläche von 1,80 m × 1,80 m öffnen. Da der zu entfernende Betonkörper mit einem Gesamtgewicht von rd. 30 t nicht handhabbar war, wurde er in 12 Teile zu je 2,5 t zersägt. Um diese Teile herauszuheben, setzte Klingspohn als Alternative zu einem Autokran, der wegen einer Straßenbaustelle am Bunker nicht aufgebaut werden konnte, zwei mobile Portalkrane der Baureihe Maxi der Feltes GmbH aus Ratingen ein.
Mit dem Vielwegestapler M 900 hat die Sichelschmidt GmbH aus Wetter (Ruhr) ein Flurförderzeug im Programm, das auf die Anforderungen des Langgutumschlags unter beengten Verhältnissen ausgelegt ist. Denn der Stapler verfügt über ein Lenkkonzept, das ihn äußerst beweglich macht. Über ein Handhebelventil dreht der Fahrer eines der beiden Vorderräder in die gewünschte Stellung von 0 bis 90°. In Kombination mit der 360°-Endloslenkung kann der Stapler dann in alle denkbaren Fahrtrichtungen fahren – daher der Name „Vielwegestapler“.
Mehr Sicherheit an der Verladerampe verspricht die patentierte automatische Lkw-Wegfahrsperre „Stop Trucks“ der Expresso Deutschland GmbH aus Kassel. Der blockierte Lkw kann nicht ungewollt wegrollen, so dass Abstürze von Personen oder Transportfahrzeugen von der Rampe ausgeschlossen sind. Das einfache Konzept der „Stop-Trucks“ erfordert einen minimalen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand. Mit dem automatischen Erkennungssystem kann der jeweilige Durchmesser des Rades festgestellt werden. Der schaufelförmige Blockierarm lässt sich leicht zwischen die Räder und Schutzbleche der Lkw schieben. Ohne den Reifen zu berühren, fährt der Blockierarm vor dem Rad nach oben und legt sich mit einer leichten Rückwärtsbewegung an dieses an. Je nach Raddurchmesser setzt der Blockierarm automatisch an der idealen Stelle an und hindert den Lkw an der Wegfahrt von der Rampe. Der Blockierarm übt seinen Druck immer in Höhe der Radachse aus, um Beschädigungen an den Fahrzeugen zu vermeiden.
Der Frequenzumrichter-Baureihe SK 200E stellt die Getriebebau Nord GmbH & Co. KG aus Bargteheide jetzt den SK 180E zur Seite, der wie seine größeren Geschwister direkt auf Asynchronmotoren montiert werden kann. Der SK 180E mit bewährter ISD-Vektorregelung ist noch kostengünstiger als das Spektrum der bislang erhältlichen dezentralen Typen. Der neue Umrichter, der sich voll auf die Kernaufgaben Geschwindigkeitsregelung und Effizienzfunktionen konzentriert, kann dank zwei Analogeingängen und integrierten Prozess- und PI-Regler-Funktionen einfache Antriebsaufgaben autark ausführen. Er eignet sich sowohl als Einzelantrieb als auch zum synchronisierten Einsatz in einem größeren Verbund.
Im Herbst 2012 nahm die AGCO-Gruppe eines der weltweit modernsten Traktorenmontagewerke für die Marke Fendt in Marktoberdorf in Betrieb. Durch den ständigen Absatzzuwachs in den zurückliegenden Jahren war das Unternehmen an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, zudem war die Montagetechnik nicht mehr zeitgemäß. Jeder Fendt-Traktor besteht aus rd. 10 000 Bauteilen. Daher spielt das Materialhandling im Montageablauf eine wichtige Rolle. Anpassungsfähigkeit und Ergonomie sind gefragt, wenn auf einer einzigen Montagelinie acht verschiedene Fendt-Baureihen mit 40 Modellen gefertigt werden. „Nach umfangreichen Lieferantenvergleichen an Testständen waren eepos-Handhabungssysteme für AGCO die erste Wahl bei der Ausstattung ihres neuen Traktorenwerks“, berichtet Volkhardt Mücher, Geschäftsführer der eepos GmbH in Wiehl.










