Pick-by-Voice direkt integriert

Metro Logistics vertraut auf Lydia Voice

Pick-by-Voice direkt integriert

Rund 1.200 Headsets und mobile Sprachcomputer für über tausend Kommissionierer: Bis Mitte 2018 plant Metro Logistics dieses Projektziel zu erreichen.

Im Zuge der Logistikstrategie modernisiert die Metro ihr Lagernetzwerk in Deutschland erheblich. Die ehemals 13 Standorte mit bis zu 500.000 Quadratmeter Lagerfläche zentralisiert der Handelskonzern auf insgesamt acht deutsche Logistikzentren. Darunter befinden sich zwei moderne Neubauten, die bereits jeder für sich größer sind als die bisherigen Standorte zusammen. Allein das Zentrallager in Marl umfasst rund 225.000 Quadratmeter Lagerfläche. Entsprechend wird vor Ort auch ein deutlich höheres Auftragsvolumen abgewickelt. Um die daraus resultierenden Ansprüche an Effizienz und Qualität der intralogistischen Prozesse auch in Zukunft zu erfüllen, setzt Metro Logistics in der Kommissionierung und für die Abwicklung des zweistufigen Cross-Docking-Managements auf die „Lydia Voice Suite“ der Topsystem Systemhaus GmbH.

Soft- und Hardwarelösung aus einer Hand

„Überzeugt hat uns letztendlich der Pilottest des Systems: In extrem kurzer Zeit hat Topsystem Soft- und Hardware probeweise implementiert“, sagt Thorsten Sega, Bereichsleiter Zentrallogistik/Lagernetzwerkstrategie bei Metro Logistics. „Dabei wurde die Lösung individuell auf unsere komplexen Anforderungen im Multichannel-Großhandel zugeschnitten.“ Ein wichtiger Aspekt war für den Konzern die Direktintegration der Lösung in das übergeordnete Bestandsmanagementsystem. Um die Kommunikation zu vereinfachen, besteht eine direkte Verbindung zwischen dem mobilen Sprachcomputer und dem WMS-System, eine zusätzliche Middleware entfällt.

Zum Einsatz kommt die sprachgesteuerte Lösung für die Kommissionierung der gut 30.000 verschiedenen Produkte aus allen Unternehmensbereichen: Neben Non-Food-Artikeln bewegen die Mitarbeiter mit Headset und dem mobilen Sprachcomputer „Voxter“ Waren aus der gesamten Lebensmittelsparte des Unternehmens. Besonders in temperaturgeführten Lagerbereichen und im Cross-Docking-Prozess profitieren die Fachkräfte vom Hands-free-/Eyes-free-Konzept der sprachgeführten Lösung. Ohne vorherige Einlagerung in Regalen bewegen die Kommissonierer im zweistufigen Cross-Docking-Prozess (BBxD) von Metro die Waren mit Ameisen palettenweise und ordnen sie den entsprechenden Zielpaletten zu. Der BBxD-Prozess wird anschließend mit der zeitnahen Auslieferung der Zielpaletten abgeschlossen. Nicht nur beim Transport schwerer Lasten, sondern auch in Lagerbereichen, die das Tragen von Schutzkleidung wie Handschuhen erforderlich machen, lässt sich die Sprachsteuerung ohne Arbeitsunterbrechungen durch An- und Ablegen der Handschuhe bedienen. Zudem testet Metro Logistics an allen Standorten die „Lydia Voice Wear“ als ergonomische Alternative zum Headset.

Projektplan für 2018

In 2018 sind weitere Rollouts der „Lydia Voice Suite“ an den Metro-Standorten geplant. Im Anschluss steht die Integration eines neuen Lagerverwaltungssystems an: Damit auch diese Software reibungslos mit Pick-by-Voice zusammenarbeitet, implementiert Topsystem schon jetzt die erforderlichen Anpassungen.

 

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