Schadenskunde im Maschinenbau
Die Schadenskunde gilt als wichtiges Hilfsmittel im Maschinenbau. Eine erfolgreiche Schadensuntersuchung führt zunächst zu einer Aufklärung des Falles und zu konkreten Verbesserungen. Darüber hinaus ermöglicht sie, für die systematische Auswertung typischer Versagensursachen fallbezogene Erkenntnisse zu verallgemeinern und zu übertragen. Damit ist eine Grundlage für die technische und wirtschaftliche Optimierung, für die Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit von Produkten und für die Qualitätskontrolle gegeben. Die Autoren behandeln Methodik und Methoden der Schadensuntersuchung und -analyse und stellen anhand zahlreicher typischer Schadensbilder und -ursachen Möglichkeiten zur Verallgemeinerung der Aussagen zu einzelnen Schadensfällen dar. Inhaltlich ist der Themenband in folgende Kapitel gegliedert: Einführung in die Schadenskunde; Untersuchungsverfahren: Makroskopische und lichtmikroskopische Untersuchungen; Schadensuntersuchungen durch Röntgenfeinstrukturanalysen; Rasterelektronenmikroskopische und elektronenstrahlmikroanalytische Untersuchungen; Ausgewählte Schädigungsbereiche: Schadensanalyse bei Polymerwerkstoffen; Schadensuntersuchung und Schadensverhütung an spröden Werkstoffen, insbesondere Keramiken und Gläsern; Schadenskunde und Wärmebehandlung; Gewaltbruch metallischer Werkstoffe; Ermüdungsbruch metallischer Werkstoffe; Schäden als Folge thermischer Beanspruchung; Schadenskunde der Schweißverbindungen; Überblick über Korrosionsschäden an metallischen Werkstoffen unter besonderer Berücksichtigung der nichtrostenden Stähle; Grundvorstellungen über tribologische Prozesse und Verschleißschäden bei Maschinenelementpaarungen; Schadensbilder bei Verschleißbeanspruchung: Verschleißschäden durch abrasive und erosive Beanspruchung; Schadensanalysen in tribologischen Systemen an einem Beispiel aus der Automobilindustrie
Renningen: expert verlag 2010. 5., überarb. u. erw. Auflage. 357 Seiten, 399 Bilder, 8 Tabellen, gebunden, 64,00 €



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